Gegenanträge der Aktionäre
Gegenanträge der Aktionäre
Veröffentlichung der KlimaInvest KGaA

Gegenanträge der Aktionäre der KlimaInvest KGaA

Stellungnahme der Verwaltung

1. Zu den Gegenanträgen der Aktionäre Hans-Peter Bruker, Clemens Drobnig,  Dr. Matthias Weber, Georg Guntermann, Gisela Margraf, Dr. Jan Kröger, Rafael Vidal Lopez, Jürgen und Miriam Nieveler, Choon-Hee Pia Kim und Yeung-Hoi Kim, Prof. Dr. Victor-Felix Mautner und Bärbel Mautner zu Tagesordnungspunkten 2 und 3 (Entlastung der persönlich haftenden Gesellschafterin bzw. Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats)

 

Die persönlich haftende Gesellschafterin und der Aufsichtsrat halten unverändert an ihren Beschlussvorschlägen fest, der persönlich haftenden Gesellschafterin und sämtlichen Mitgliedern des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2021 Entlastung zu erteilen.

 

Die persönlich haftende Gesellschafterin und der Aufsichtsrat sind geschlossen der Auffassung, dass es keinen Grund gibt, die Beschlussfassung über die Entlastung der Verwaltung der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2021 zu vertagen.

 

Die Behauptungen in den Gegenanträgen sind unbegründet. Die persönlich haftende Gesellschafterin und der Aufsichtsrat der Gesellschaft haben im Rahmen Ihres Ermessen jeweils pflichtgemäß vor dem Abschluss des Kaufvertrags über den Verkauf und Übertagung sämtlicher von der Gesellschaft gehaltenen Anteile an der First Climate AG, Bad Vilbel, an die Maxima Beteiligungen AG, Würzburg, alle Bedingungen dieser Transaktion geprüft und sind der Ansicht, dass insbesondere der Kaufpreis für die verkauften Anteile fair bemessen ist.

 

Die persönlich haftende Gesellschafterin und der Aufsichtsrat sehen keine Schadensersatzansprüche gegen die Verwaltung der Gesellschaft im Zusammenhang mit dem Verkauf der Beteiligung an der First Climate AG. Es ist kein Schaden der Gesellschaft durch diese Transaktion ersichtlich.

 

 

2. Zum Wahlvorschlag der Aktionäre Hans-Peter Bruker, Clemens Drobnig,  Dr. Matthias Weber, Georg Guntermann, Gisela Margraf, Dr. Jan Kröger, Rafael Vidal Lopez, Jürgen und Miriam Nieveler, Choon-Hee Pia Kim und Yeung-Hoi Kim, Prof. Dr. Victor-Felix Mautner und Bärbel Mautner zu Tagesordnungspunkt 4 (Wahl des Abschlussprüfers)

 

Der Aufsichtsrat hält unverändert an seinem Beschlussvorschlag fest, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg („EY“), zum Abschlussprüfer der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2022 zu wählen.

 

Gründe, die gegen die Wahl von EY als Abschlussprüfer sprechen können, sind nicht ersichtlich und ergeben sich auch nicht aus der Begründung der jeweiligen Wahlvorschläge der oben genannten Aktionäre.

 

Seit Beginn der Tätigkeit von EY als Abschlussprüfer der Gesellschaft gab es für die Gesellschaft keinen Anlass, die Eignung von EY als Abschlussprüfer und sein professionelles und gewissenhaftes Prüfungsvorgehen in Frage zu stellen. Ein Wechsel des Abschlussprüfers wäre nicht nur mit hohem zeitlichem Aufwand und erheblichen Kosten verbunden, sondern könnte auch die bewahrte Qualität und Wirksamkeit der Abschlussprüfung als Bestandteil des Kontrollsystems im Unternehmen beeinträchtigen.