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Nicht-traditionelle Anlagen gewinnen an Bedeutung

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Die Gründungspartner von Aquila Capital, Dr. Dieter Rentsch, CIO, und Roman Rosslenbroich, CEO, sehen in den Werttreibern außerhalb der klassischen Finanzmärkte unentbehrliche Instrumente für die Portfoliodiversifikation und reagieren damit vor allem auf makroökonomische Trends wie die Verknappung der natürlichen Ressourcen.

Aquila ist bereits krisenerprobt: Sie haben das Unternehmen im Oktober 2001 gegründet. Damals befand sich die Welt in einem beängstigenden Bedrohungsumfeld und die Kapitalmärkte waren in Aufruhr. Ist das mit heute vergleichbar?

Dr. Dieter Rentsch: Es gibt in der Tat Gemeinsamkeiten. Damals wie heute ging der eigentlichen Finanzkrise das Platzen einer Spekulationsblase voraus. 2001 waren es der Kollaps der Technologieaktien und dann die Anschläge vom 11. September. Sie führten zu einem vorübergehenden Stillstand der Weltwirtschaft und der Finanzmärkte. 2008 rief die Implosion des Immobilien- und Kreditsektors mit dem zusätzlichen Lehman-Konkurs ein Systemversagen hervor. Doch wichtiger als die Gemeinsamkeiten sind die Unterschiede: Die Terroranschläge waren ein exogenes Ereignis, das nicht kausal mit den Finanzmarktproblemen verknüpft war, die Lehman-Pleite hingegen folgte aus vorherigem Misswirtschaften.

 

Roman Rosslenbroich: 2001 konnte man noch auf die erprobten Hilfsmittel der Greenspan-Ära zurückgreifen, um den Kollaps zu bekämpfen. Damit wurde zugleich der Grundstein der heutigen Malaise gelegt. Als Konsequenz wirken d ie bekannten Medikamente nicht mehr. So stehen wir im Bereich der Kapitalmärkte vor einem generationenübergreifenden Paradigmenwechsel – alternative und nicht-traditionelle Konzepte sind gefragt.

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