Logistikkonzerne sollten grün denken

Wohl kaum etwas wird so intensiv diskutiert wie das nachhaltige Wirtschaften. Denn besonders junge Menschen legen immer ­größeren Wert darauf, dass Unternehmen sich um die Zukunft des Planeten kümmern. Zentrale Themen sind die globale Erd­ erwärmung oder das Sauberhalten der Ozeane. Grüne – und damit nachhaltige – Lösungen der Industrie sind daher in aller Munde.

Auch Investoren bevorzugen zunehmend nachhaltige Investments: Environmental, Social, Governance, kurz ESG, ist unter Geldgebern mittlerweile ein weitläufig bekannter Begriff. Das Forum Nach­ haltige Geldanlagen (FNG) hat vor Kurzem in seiner jährlichen Analyse herausgefunden, dass nachhaltige Anlagen 2018 im Ver­ gleich zum Vorjahr um 48 Milliarden Euro auf 219 Milliarden Euro gestiegen sind. Das ist ein Plus von rund 28 Prozent. Allein Invest­ mentfonds und Vermögensverwalter verwalteten Ende 2018 ein Vermögen von 133,5 Milliarden Euro – 41 Milliarden Euro mehr als noch 2017.

Die Nachfrage ist also groß. Die richtigen Anlagemöglichkeiten zu finden, ist derweil schwierig. Eine interessante Nische in der Nische nachhaltiger Investments sind Logistikimmobilien. Aber was haben Lagerhallen mit grünen Anlagemöglichkeiten zu tun? Die Antwort ist vielschichtig. Logistikflächen bieten eine Menge Möglichkeiten, um ihren ökologischen Fußabdruck zu verbessern. Gleichzeitig er­ höhen Logistiker potenziell ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit, wenn sie auf Nachhaltigkeit achten. Denn moderne Logistikkon­ zepte können einen wichtigen Beitrag zu einer effizienten Versor­ gung, zur Optimierung von Lieferwegen und damit letztlich auch zur Verringerung von Treibhausgasemissionen leisten.

Die Nachfrage ist also groß. Die richtigen Anlagemöglichkeiten zu finden, ist derweil schwierig. Eine interessante Nische in der Nische nachhaltiger Investments sind Logistikimmobilien. Aber was haben Lagerhallen mit grünen Anlagemöglichkeiten zu tun? Die Antwort ist vielschichtig. Logistikflächen bieten eine Menge Möglichkeiten, um ihren ökologischen Fußabdruck zu verbessern. Gleichzeitig er­ höhen Logistiker potenziell ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit, wenn sie auf Nachhaltigkeit achten. Denn moderne Logistikkon­ zepte können einen wichtigen Beitrag zu einer effizienten Versor­ gung, zur Optimierung von Lieferwegen und damit letztlich auch zur Verringerung von Treibhausgasemissionen leisten.

Auch die im Vergleich zu Büro- und Wohngebäuden kurze Lebens­ dauer von Logistikimmobilien ist eine Stellschraube, um nachhalti­ ger zu wirtschaften. Projektentwickler können beispielsweise Rückbaukonzepte berücksichtigen und recycelte sowie recycelbare Baumaterialien bevorzugen. Zudem kann die Lebensdauer einer Immobilie erhöht werden, indem beispielsweise eine Logistikhalle eine hohe Drittverwendungsfähigkeit aufweist sowie problemlos an neue Marktgegebenheiten oder Innovationen angepasst wer­ den kann.

Die zahlreichen Beispiele zeigen: Ökologie und Ökonomie gehen beim Thema „Green Logistics“ Hand in Hand. Nun ist die nachhal­ tige Logistikwelt noch längst nicht gänzlich unkompliziert. Eine Herausforderung für solch grüne Lösungen ist, dass sie mit hohen Investitionskosten einhergehen. Die Margen im Logistikgeschäft sind aber traditionell hart umkämpft, es kommt auf jeden Cent an. Budgets für vermeintlich weiche Themen wie Nachhaltigkeit frei­ zubekommen, ist in vielen Unternehmen daher schwierig.

Viele Logistikunternehmen sind derzeit selbst an einer Nachhaltig­ keitszertifizierung interessiert und setzen daher auf eine möglichst sparsame und klimafreundliche Fahrzeugflotte. Das geht in der Re­ gel mit höheren Investitionen einher. Wichtig ist hierbei jedoch auch das Nutzen von nachhaltigen Logistikflächen. Schon jetzt er­ füllen die meisten der in Deutschland und Europa entstehenden neuen Logistikobjekte allerdings einen Großteil der Standards und könnten problemlos ein Zertifikat erhalten.

Den Herausforderungen zum Trotz: Auf Dauer kommen Logistik­ konzerne kaum um das Thema Nachhaltigkeit herum, da sie von unterschiedlichsten Fronten in diese Richtung gedrängt werden. Investoren werden in Zukunft immer mehr auf nachhaltige Invest­ ments pochen, Behörden bevorzugen nachhaltige Bauvorhaben gegenüber klassischen Logistikkonzepten. Zudem achten Kunden immer stärker darauf, dass Unternehmen sozial und ökologisch verträglich agieren. Nur wer nachhaltiges Wirtschaften frühzeitig umsetzt, kann ESG-Themen auch in Zukunft überzeugend umset­ zen. Ist die Glaubwürdigkeit aber erst einmal verloren, ist sie nur schwer zurückzubekommen.

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