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Fallstudie Tomakomai, Photovoltaik

Der Photovoltaikpark Tomakomai liegt auf der nördlichen japanischen Hauptinsel Hokkaido und zeichnet sich durch einen der höchsten Einspeisetarife weltweit aus (40 JPY/ kWh, net). Das Projekt wurde im Sommer 2015 von Aquila Capital erworben, bis zur finalen Baureife entwickelt und planmäßig an einen Investor verkauft. Die Fertigstellung und der Netzanschluss des Photovoltaikparks sind für den Sommer 2018 geplant.

Der Photovoltaikpark Tomakomai
Der Photovoltaikpark Tomakomai

Eine Besonderheit des Photovoltaikparks ist die integrierte Batteriespeicherlösung zur Glättung der Einspeisung in das Stromnetz. Dies war eine Anforderung für die Genehmigung des Projektes. Zudem zeichnet sich der Photovoltaikpark durch seine Lage im Flachland und die damit geringen Konstruktionskosten sowie eine zu vernachlässigende Verschattung aus.

Region: Präfektur Hokkaido Japan

Installierte Leistung: 38,4 MWp

Technologie: Wechselrichter von Fuji Electric, PV Module von Jinko Solar und Batteriespeicher von LG Chemical

Fertigstellung: Q3 2018 (geplant)

Produktion: ca. 40 GWh p.a.

Kapazitätsfaktor: 80%

Projektentwicklung in Japan
Projektentwicklung in Japan

Im Vorfeld wurden aus einer Pipeline von 75 Projekten 24 Projekte mit einer kumulierten Leistung von 900 MWp ausgwählt und intensiv geprüft. Die einzelnen Projekte hatten eine Leistung von knapp 10 bis 75 MWp. 

Handlungsleitend bei der Projektentwicklung war die Vermeidung von Risiken, die typischerweise im Prozess der Projektentwicklung im Bereich erneuerbarer Erzeugungstechnologien auftreten können. In Japan sind dies neben der Projektfinanzierung insbesondere die komplexe Sicherung der Flächen, natürliche Risiken in erdbeben- und tsunami-gefährdeten Gebieten sowie der Netzanschluss inklusive der Sicherung einer lukrativen Einspeisevergütung.

Mit Blick auf den erwähnten Risikoansatz wurde das Projekt „Tomakomai“ erst nach Sicherung sämtlicher Landrechte erworben und im Anschluss bis zur finalen Baureife weiterentwickelt. Von einem anderen in der Prüfung befindlichen Projekt wurde aufgrund eines Vulkanausbruchs in der Nähe der geplanten Anlage sowie Extrakosten infolge verlegter Netzanschlusspunkte Abstand genommen.

Einer der weltweit größten Solarmärkte
Einer der weltweit größten Solarmärkte

Seit der Fukushima Katastrophe im Jahr 2011 hat sich Japan zu einem der weltweit wichtigsten Photovoltaikmärkte entwickelt. Nachfolgend sind wesentliche Gründe für die starke Entwicklung in den letzten Jahren sowie die weiterhin hohe Attraktivität dieses Marktes aufgeführt:

  • Starke politische Unterstützung: Von 2012 bis 2016 festgesetzte Einspeisetarife, die seit 2017 in Ausschreibungen ermittelt werden. Zudem wird die bessere Integration der Erneuerbaren Energien in das Netz stark vorangetrieben.
  • Breite Zustimmung in der Bevölkerung: Laut einer Studie unterstützten 88% der Bevölkerung den Ausbau der Erneuerbaren Energien.
  • Ökonomisch vorteilhaft: Höhere Stromgestehungskosten bei bestehenden Kernkraftwerken aufgrund von strengeren Sicherheitsstandards sowie starke Importabhängigkeit bei fossilen Energieträgern begünstigen den Ausbau der Erneuerbaren Energien.
Einer der weltweit größten Solarmärkte
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