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Fallstudie Pinnow, Windenergie

Der Windpark Pinnow ist ein 13,6 MW Park im Nordosten Deutschlands nahe der polnischen Grenze. Er wurde zwischen März und Mai 2012 in Betrieb genommen und besteht aus 4 Anlagen mit einer Nennleistung von jeweils 3,4 MW.

Problemmeldung an einer Anlage
Problemmeldung an einer Anlage

Moderne Windkraftanlagen sind mit Fernüberwachungssystemen ausgestattet. Eines dieser Systeme zeigte im Juni 2016 an, dass sich Partikel im Getriebeöl einer der Windkraftanlagen befinden. Solche Partikel können ein Zeichen für Schäden im Getriebe sein und deuten darauf hin, dass es im Getriebe an einer oder mehreren Stellen zu einer erhöhten Matrialabnutzung gekommen ist bzw. kommt. Darauf hat das Asset Managment von Aquila Capital unmittelbar reagiert und vom Hersteller, mit dem auch ein Service- und Wartungsvertrag besteht, eine Video-Endoskopie der betroffenen Anlage sowie aller weiteren Windkraftanlagen im Park angefordert.

Nachweis von Getriebeschaden
Nachweis von Getriebeschaden

Es stellte sich heraus, dass unsere Asset Management Experten mit der zeitnahen Anforderung der Endoskopie die richtige Entscheidung getroffen hatten. Das Getriebe der von der Fehlermeldung betroffenen Anlage wies Haarrisse auf und musste ausgetauscht werden. Ein weiterer Betrieb ohne Leistungseinschränkung war jedoch noch möglich.

Das Getriebe einer Windenergieanlage
Das Getriebe einer Windenergieanlage

Der Großteil der Windenergieanlagen hat ein Getriebe, dass die Drehzahl und das Drehmoment zwischen Rotor und Generator verändert. Der Grund dafür ist, dass der Rotor normalerweise eine geringe Drehzahl aufweist (6 bis 20 U/min) und ein hohes Drehmoment besitzt, wohingegen der Generator aus verschiedenen Gründen, z.B. um sich der Netzfrequenz anzupassen, eine höhere Drehzahl von ca. 900 bis 2000 U/min mit einem folglich geringeren Drehmoment benötigt. Das Getriebe einer Windkraftanlage ist kein Schaltgetriebe. Es hat gewöhnlich eine einzige Übersetzung zwischen Rotor und Generator.

Das Getriebe einer Windenergieanlage
Reparatur der Anlage
Reparatur der Anlage

Im Juni 2017 wurde das beschädigte Getriebe ausgetauscht. Dazu waren zwei Kräne notwendig. Einer der beiden wurde nur dafür benötigt, den Kran aufzubauen, mit dem letztendlich das 29 Tonnen schwere Getriebe getauscht wurde. Bis zum Getriebetausch mussten keine Einbußen bei der Stromproduktion hingenommen werden. Zudem hat der Tausch aufgrund eines bestehenden Service- und Wartungsvertrages mit dem Anlagenhersteller zu keinen zusätzlichen Kosten für Aquila Capital und seine Investoren geführt. Der zweiwöchige Stillstand konnte überdies gegen die vom Anlagenhersteller garantierte technische Verfügbarkeit angerechnet werden.

Reparatur der Anlage
Das Asset Management Team
Das Asset Management Team

Bei Aquila Capital befassen sich 10 Experten mit dem Asset Management unserer Investments im Bereich Erneuerbare Energien

  • Die Teams Windenergie, Photovoltaik und Wasserkraft verwalten Anlagen im Bereich Erneuerbare Energien mit einer installierten Leistung von 2.182 MW (Stand: 31.03.2018).
  • Die Teams arbeiten eng zusammen und profitieren somit von einem intensiven Erfahrungsaustausch.
  • Sie verfügen mit Abschlüssen aus verschiedensten Bereichen über eine diversifizierte Expertise sowie über langjährige Erfahrung im Bereich Energiewirtschaft.

 

 

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