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Fallstudie NGK/Småkraft, Wasserkraft

Im Jahr 2014 erwarb Aquila Capital die zweitgrößte Kleinwasserkraftgesellschaft Norwegens, Norsk Grønnkraft AS (NGK), zu 100%. Im Jahr darauf folgte die Investition in Norwegens größte Kleinwasserkraftgesellschaft Småkraft AS (SK), die Aquila Capital ebenfalls zu 100% erwarb. Mit diesen beiden Investitionen, die heute zusammen 100 Kleinwasserkraftwerke mit einer jährlichen Stromproduktion von ca. 1 TWh umfassen, wurde Aquila Capital zum größten Kleinwasserkraftwerk-Betreiber Europas.

Der Merger
Der Merger

Bei seinen Hydropower-Investments verfolgt Aquila Capital einen aktiven Management-Ansatz. Um die Gesellschaften für ein weiteres Wachstum optimal aufzustellen, wurden NGK und SK zu einer Gesellschaft verschmolzen. Die Fusion wurde Ende 2017 abgeschlossen.

Der Merger bringt eine Vielzahl von Vorteilen

  • Durch die Zusammenlegung konnten Redundanzen abgebaut und somit die Betriebskosten deutlich reduziert werden.
  • Durch die Bündelung der beiden Wasserkraftwerk-Portfolien ist dieses noch breiter diversifiziert. Sowohl die bestehenden als auch die zukünftigen Investitionen erfolgen in Gebieten mit unterschiedlichen hydrologischen und topografischen Profilen und verteilen sich auf verschiedene Preisregionen.
  • Besonders die Reduzierung der Finanzierungskosten ist bemerkenswert und zeigt einen weiteren Vorteil der zukünftig größeren Gesellschaft: Die Verhandlungsposition gegenüber Banken, Versicherungen und Servicedienstleistern ist gestärkt.
Der Merger
Weiteres Wachstum
Weiteres Wachstum

Aquila Capital hat sich zum Ziel gesetzt, die Stromproduktion seines Wasserkraftportfolios in Norwegen bis zum Jahr 2020 von 1 TWh p.a. auf 2 TWh p.a. zu verdoppeln. Aquila Capital hat exklusiven Zugang zu einer Pipeline von Projekten mit einer prognostizierten Jahresproduktion von ca. 650 MWh, die bis 2022 fertiggestellt werden sollen.

Vieles spricht dafür, dass die Region weiterhin sehr attraktiv für Wasserkraftinvestments bleiben wird.

  • Modernisierungs- und Ausbaubedarf von Stromnetzen: Damit Energieversorger den Kapitalbedarf für Investitionen in Stromnetze decken können, werden Veräußerungen von Erzeugungseinheiten in Betracht gezogen.
  • Stilllegung schwedischer Kernkraftwerke: Die De-Kommissionierung von Kernkraftwerken führt zu einer hohen Kostenbelastung für einige der großen Energieversorger. Des Weiteren wird dadurch das Stromangebot verknappt, wodurch die Nachfrage nach Erneuerbaren Energien weiter steigt.
  • Bau von Interkonnektoren: Mehrere neue Interkonnektoren führen zu Versorgungsstabilität und zu einer erhöhten Nachfrage, vor allem in den südlichen Regionen Norwegens. Analysten rechnen durch den Ausbau der Interkonnektoren mit einer Verdopplung der Handelskapazitäten für die Nordregion bis 2030. Da die Strompreise in Kontinentaleuropa tendenziell über denen Norwegens liegen, kann der Strom teurer exportiert werden.
  • Auch die zunehmende Elektromobiltät sowie der Ausbau von Datenzentren im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung wird die Stromnachfrage aller Vorrausicht nach ansteigen lassen. Norwegen hat mit sich z.B. mit seinem National Transport Plan zum Ziel gesetzt, bis 2025 den Marktanteil der Elektroautos auf nahezu 100% zu steigern.
  • Einsatz von Wasserstoff in Hochöfen: Um den CO2-Ausstoß zu reduzieren, soll in Hochöfen zukünftig vermehrt Wasserstoff statt Koks eingesetzt werden. Für dieses Verfahren wird Elektrizität benötigt. Vorläufige Schätzungen von Vattenfall zeigen, dass zur Umstellung auf Wasserstoff der zusätzliche Bedarf an erneuerbarem Strom in Skandinavien bis zu 20 TWh pro Jahr betragen könne.
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