Philosophie

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Die Welt verstehen heißt für einen Menschen, sie auf das Menschliche zurückführen, ihr seinen Siegel aufdrücken. – Albert Camus


Die Menschheit hat der Welt ihr Siegel aufgedrückt, mit unübersehbaren Folgen – zum Beispiel in Form einer exponentiellen Bevölkerungsentwicklung und einhergehender Ressourcenverknappung. So wird die weltweit verfügbare Fläche zur Erfüllung der menschlichen Bedürfnisse schon heute um über 23 Prozent überschritten1. Bei unserem gegenwärtigen Verbrauch beansprucht jede Person der Welt 2,2 ha, es stehen allerdings lediglich 1,8 ha zur Verfügung.

Hinzu kommt, dass klassische Portfolios aus Aktien und Anleihen in den letzten zehn Jahren nur noch mäßige Renditen erzielten. Die in den der Achtziger- und Neunzigerjahren erfolgreichen „Buy and Hold“-Strategien versprechen keinen Erfolg mehr, da diese beste 20-Jahres-Periode seit Einführung der modernen Börsen sich nicht wiederholen lassen wird.

Mit diesen Herausforderungen umzugehen, sie zu verstehen und Antworten auf neue Entwicklungen zu finden, auch die Chancen darin zu erkennen, ist unser Geschäft. Als unabhängiges Investmentunternehmen realisiert Aquila Capital dafür gute Ideen mit den richtigen Managern und in optimalen Investmentvehikeln. Unsere Anlagen bieten die Vorteile, außergewöhnlich als Produkt zu sein und sich in Kombination mit dem spezialisierten Management in der Ausgestaltung abzuheben. Unter den Fondsmanagern finden sich Experten für Real Assets, Hedgefonds, Derivate, Rohstoffe und unternehmerische Beteiligungen. Seit Anfang des Jahrtausends setzen wir globale Trends in innovative Investmentlösungen um.

Weitestgehend unkorreliert zu klassischen Anlageformen wie Aktien- oder Rentenanlagen bieten diese nicht-traditionellen Anlageformenn optimale Instrumente zur Portfoliodiversifikation

1Global Footprint Network – Ecological Footprint and Biocapacity 2006 (http://www.footprintnetwork.org)



Im Gespräch

Aus Überzeugung wählt Aquila Capital seit Unternehmensbeginn Wege jenseits ausgetretener Pfade. Dabei konzentriert sich das Investmenthaus auf nicht-traditionelle und alternative Anlagen. Geführt im September 2008, erlaubt das folgende Interview den Brückenschlag zwischen persönlichen Überzeugungen der geschäftsführenden Gesellschafter Roman Rosslenbroich (CEO) und Dr. Dieter Rentsch (CIO) sowie ihrem verantwortlichen Handeln im Sinne der Geschäftspartner und Anleger.

Frage: „Herr Rosslenbroich, wie begann das Unternehmen Aquila Capital?“

R. Rosslenbroich: „Dieter Rentsch und ich kannten uns aus den Gründungstagen des Verbands technischer Analysten Deutschlands. Regelmäßige Treffen haben uns damals mit Bernardino Branca zusammengeführt. Seiner Offenheit verdanken wir die Inspiration, alternative Investments frühzeitig als Anlagekonzepte der Zukunft zu begreifen.“

D. Rentsch: „Gestützt durch Langfristtrends lagen Entwicklungen auf der Hand, die speziell in Deutschland überhaupt keine Berücksichtigung fanden. Ich leitete zu der Zeit das Research-Team für die Asset Allokation bei der MEAG und Roman Rosslenbroich war bei Salomon Brothers. Uns beide trieb der Wille, aktiver mit Chancen an den Finanzmärkten jenseits der klassischen Felder umzugehen.“

Frage: „Und dann starteten Sie gleich durch?“

D. Rentsch: „Wir gingen im Herbst 2001 auf den Markt. Unruhe war dort zwar schon seit Frühjahr 2000 zu spüren, aber unsere Konzeption für alternative Anlageformen hatten wir über Gespräche mit mehreren Family Offices als spannend getestet. Und dann begann auch mit dem 11. September die große Baisse, zwei Jahre mit vielen schlaflosen Nächten. In dieser Zeit schärfte sich unser konzeptioneller Ansatz, innovative und nicht-traditionelle Anlagen mit entsprechender Renditechance und auch ausgefeiltem Risikomanagement aufzulegen.“

R. Rosslenbroich: „Wir setzten von Anfang an auf Märkte entlang der großen globalen Trends wie zum Beispiel Bevölkerungswachstum und Industrialisierung der Schwellenländer. Wissenschaftliche Erkenntnisse und exzellent funktionierende Assetlösungen sollten Hand in Hand gehen. Bei der Ausgestaltung stießen wir immer wieder auf neue Herausforderungen. Entscheidend war, sie funktional zu wenden, aus den Schritten zu lernen. Unser Rezept dafür: Ideen und Trends zu identifizieren und eine passgenaue reaktionsschnelle Plattform zu schaffen, auf der die erwiesenermaßen erfolgreichen Fondsmanager sich nur auf das Ausgestalten der Investments konzentrieren können. Im August 2004 war es soweit, unsere Alphagroup entstand.“

Frage: „Was zeichnet diese Menschen aus?“

D. Rentsch: „ Zunächst, dass sie unsere Grundeinstellung mittragen. Wir haben den Anspruch, eine hoch kreative Research- und Developmenteinheit mit preußischen Tugenden zu vereinen. Disziplin gilt uns als Innovationsmotor. Mir ist es wichtig, zwei Welten zusammenzuführen: Innovation mit operativer und fachlicher Präzision. “

R. Rosslenbroich: „Um Erfolge zu produzieren, braucht es strukturierte Freiheit. Diese Freiheit bieten wir. Sie müssen sich das wie eine Pyramide vorstellen: Die unteren Segmente schaffen auf Basis erprobter Infrastrukturen höchste Sicherheit und oben ist die Ideenwerkstatt, hier entfaltet sich die Kreativität. Sorgfältig werden hier die nachhaltigen, realwirtschaftlichen Trends auf die Verwendungsmöglichkeit als renditeträchtige Investmentformen analysiert. Daher haben wir immer wieder den Vorteil, inhaltlich neues Terrain erschließen zu können.

D. Rentsch: „Im Kern handelt es sich um einen Drei-Schritt. Wir identifizieren nachhaltige Trends und Investment-Chancen, bauen die geeigneten Investmentvehikel dafür und schaffen Alignment of Interests dadurch, dass wir zusammen mit unseren Anlegern investieren. Ganz nach unserem Motto: Das einzig Beständige ist der Wandel, wir nutzen ihn.“

„Danke für den Einblick.“