Investmentphilosophie und -ansatz

Die Aquila Gruppe verfolgt einen ganzheitlichen, lösungsorientierten Investmentansatz – von der Entwicklung und Umsetzung einer Strategie über das Management bis zum Exit eines Assets.

Der Investmentprozess der Aquila Gruppe folgt einer festgelegten Struktur, um ein Höchstmaß an Aufsicht über die Investments sicherzustellen. Im Sachwert-Segment nutzen die unabhängigen Investmentteams ihre Expertise und ihr umfangreiches Netzwerk, um potenzielle Investmentopportunitäten zu erschließen.

Die Investmentteams sind für die Due Diligence-Analyse und die Bewertung der Wirtschaftlichkeit der Ziel-Assets verantwortlich. Sie identifizieren die damit verbundenen Risiken, um die Rentabilität der Investments insgesamt einschätzen und ein optimales Rendite-Risiko-Profil bestimmen zu können. Während des gesamten Investmentprozesses arbeiten die Investmentteams eng mit den gruppeneigenen unabhängigen Portfolio-, Risiko- und Liquiditätsmanagement- sowie Valuation-Teams zusammen, um eine umfassende Prüfung aller Assets zu gewährleisten und die Strukturierung des Investments optimal an den Anforderungen des Investors auszurichten.

Angebundene Assets werden durch die Aquila Gruppe über die Gesamtlaufzeit hinweg aktiv  kontrolliert und gemanagt. Ziel ist es, mit einer stringenten Investmentaufsicht sowie einem aktiven, operativen Management während der gesamten Laufzeit des Assets eine stetige wirtschaftliche Optimierung der Investments zu gewährleisten.

Portfoliomanagement

Das Portfoliomanagement-Team der Aquila Gruppe arbeitet nach einem „Experten für Assetklassen“-Ansatz. Jeder Portfoliomanager verfügt über eine ausgewiesene Kompetenz in seiner/ihrer entsprechenden Assetklasse.

Das Portfoliomanagement spielt sowohl während der Akquisitionsphase als auch nach  Anbindung des Assets eine wesentliche Rolle. Dieser Ansatz gewährleistet ein bestmögliches Management und eine stringente Aufsicht während der gesamten Laufzeit des Assets. Das Team arbeitet eng mit den gruppeneigenen unabhängigen Fachabteilungen – vom Investmentteam über das Risikomanagement und Legal bis hin zum Reporting – zusammen. Dadurch ist es in eine Vielzahl von Prozessen eingebunden, die den nachhaltigen Erfolg eines Assets für Investoren sicherstellen.

Um den Wert eines Assets vollständig zu realisieren, überwacht das Team das Marktumfeld, erstellt und analysiert Performance-Berichte, führt Vor-Ort-Kontrollen durch und erarbeitet Maßnahmen zur Problemlösung. Das Portfoliomanagement-Team ist der direkte Ansprechpartner für alle externen Investmentmanager und Betreiber sowie für interne Abteilungen und stellt den Informationsfluss zwischen allen am Prozess beteiligten Parteien sicher.

Weitere Verantwortungsbereiche umfassen das Portfolio-, Vertrags- und Fristenmanagement, die Analyse und Begründung der Soll-Ist-Performance, die Identifikation und Umsetzung notwendiger Maßnahmen sowie die Organisation erforderlicher Beschlüsse der Leitungsgremien. Zudem unterstützt das Team den Risikomanagement-Prozess bei dem Entwurf und der Aktualisierung der Risikoprofile für die Gesellschaften und bei der Ermittlung potenzieller Liquiditätsrisiken und Parameter in Abstimmung mit internen Fachabteilungen.

Risk Management

Das Risikomanagement-Team der Aquila Gruppe stellt sicher, dass stringente Risikomanagement-Grundsätze etabliert, umgesetzt, überwacht und eingehalten werden – sowohl während der Akquisitionsphase des Assets als auch nach der Anbindung.

Das Risikomanagement ist in den gesamten Investmentprozess eingebunden. So muss das Team der Auswahl der externen Due Diligence-Dienstleister und den damit verbundenen Kosten zustimmen. Vor ihrer endgültigen Genehmigung – die notwendig ist, um die Investitionsentscheidung treffen zu können – führt das Team eine ausführliche Bewertung der zugrundeliegenden Modell-Einschätzungen, des Kaufvertrags, der Kaufpreisregelungen sowie der Ergebnisse der Due Diligence durch.

Im weiteren Verlauf des Investmentprozesses definiert das Risikomanagement-Team Kernanforderungen für das Asset und bewertet das Risiko des Assets, das akquiriert werden soll. Das Team ist zudem in der Risikoprüfung externer Dienstleister und der Validierung von Aussagen und Berichten, die im Rahmen des Due Diligence-Prozesses angefertigt wurden, involviert. Zu den Verantwortungsbereichen zählen des Weiteren die Analyse und Genehmigung des Investitionsangebots von internen und externen Investmentmanagern und die Durchführung einer Plausibilitätskontrolle des Kaufpreises und der vom Valuation-Team zur Verfügung gestellten Asset-Bewertung. Zudem prüft das Team sämtliche Vertragsentwürfe (Kaufpreisvereinbarung, Haftungserklärung etc.) auf Risiken und spielt eine Schlüsselrolle bei der Strukturierung der zu erwerbenden Unternehmen und Investmentvehikel. Das Team analysiert, ob die Strukturen Unternehmensanforderungen entsprechen und ob regulatorische Anforderungen erfüllt werden, erstellt Berichte zu Produktrisiken, bewertet Finanzierungsrisiken der Assets und arbeitet eng mit dem Reporting zusammen. Zu den zentralen Aufgaben zählen des Weiteren das Erstellen, das Screening und die Evaluation von Wirtschaftlichkeitsanalysen und Rentabilitätsrechnungen sowie die Organisation und Durchführung notwendiger Entscheidungen von Aufsichtsgremien.

Nach Anbindung des Assets nimmt das Team quartalsweise Risikobewertungen vor, erstellt und aktualisiert vielfältige Dokumente, etwa Risikoprofile, Risikoberichte und Ad-hoc-Meldungen, bereitet neue Verträge und Vertragsverhandlungen vor, führt diese durch und überwacht das Vertrags- sowie Fristenmanagement.

Das Risikomanagement-Team verfolgt einen aktiven Risikomanagement-Ansatz und arbeitet eng mit dem Portfoliomanagement zusammen, um Risiken zu reduzieren bzw. zu eliminieren. Die Anpassung von Bewertungsmethoden der Assets durch die Valuation-Abteilung ist durch Prozesse definiert. So können Bewertungsmethoden oder Grundannahmen bezüglich des Assets oder die Kalibrierung und das Back-Testing der Bewertungsmodelle nur angepasst werden, wenn die Freigabe des Risikomanagements vorliegt. Dem Team obliegt zudem die Entscheidungsbefugnis im Fall eines Verkaufs (intermediär) oder einer Unternehmensliquidation.

Valuation

Die unabhängige Valuation-Abteilung der Aquila Gruppe ist für die Bewertung von Assets verantwortlich, deren Wert sich nicht einfach über den Markt bestimmen lassen. Der Fair Value dieser Assets wird von dem Valuation-Team mit etablierten Bewertungsmodellen ermittelt, die auf Basis von Discounted Cashflow-Modellen und beobachtbaren Marktfaktoren beruhen.

Dem Valuation-Team obliegt sowohl die Bewertung des Assets während des Ankaufprozesses als auch während des Laufzeitmanagements. Der Wert von Sachwerten wird dabei vierteljährlich bestimmt. Dieser bildet die Grundlage für die Preiskalkulation der Depotbank und das Reporting und ist ein elementarer Bestandteil der Performance Messung. Die Bewertung basiert auf aktuellen Marktparametern, wie zum Beispiel aktuellen Zinssätzen und Risikoabschlägen sowie beobachtbaren realen Renditen bei vergleichbaren Transaktionen.

Darüber hinaus wird auch der intrinsische Wert von Schuldverschreibungen von der Valuation-Abteilung ermittelt.

Die Bewertungsmethode ist grundsätzlich über die verschiedenen Assetklassen einheitlich. Die Methodik sowie die Validität der Ergebnisse werden jährlich durch einen Wirtschaftsprüfer aus dem Kreise der Big 4 geprüft.

Reporting

Das umfassende Reporting der Aquila Gruppe bietet ein breites Spektrum an maßgeschneiderten Berichten, die den Bedürfnissen institutioneller Investoren entsprechen und Monats-, Quartals- und Jahresberichte beinhalten.

Für institutionelle Investoren werden detaillierte Quartalsberichte erstellt, die Informationen über die Performance der Zielinvestments, umfassende Marktberichte und das Investmentumfeld aktueller Projekte enthalten. Darüber hinaus finden sich weitergehende Details zur aktuellen Produktpipeline, sofern sie für den Investor relevant sind, im Reporting wieder. Selbstverständlich wird allen Investoren nach Ende des Geschäftsjahres ein Jahresbericht zur Verfügung gestellt.